Campus Eltern

Leihen statt Kaufen

Familien sind auf eine gute Alltagsausstattung angewiesen. Kleidung, Spielzeug und Werkzeug reißen meist ein tiefes Loch in die Haushaltskasse.

Dabei müssen Sie viele Dinge nicht unbedingt kaufen. Es gibt auf dem Markt mittlerweile allerhand Angebote, bei denen Sie verschiedenste Gegenstände leihen.

Spielzeug leihen

Selbst Spielzeug gibt es mittlerweile ganz günstig zur „Miete“. Sie können sich hier im Rahmen verschiedener Abomodelle Spielzeugkisten mit ein bis drei Spielzeugen für den Nachwuchs zusammenstellen lassen.

Die Spielzeugkiste bietet Ihnen beispielsweise die Möglichkeit Spielzeug zu leihen.

Die Spielzeuge decken verschiedene Bereiche ab. Nach einem Monat geben Sie das Spielzeug einfach wieder zurück und erhalten ein Neues. Bei seriösen Anbietern müssen Sie hierfür nichts bezahlen. Ein solches Angebot gibt es mittlerweile auch für alle LEGO-Fans.

Werkzeuge leihen

Auch Heimwerker können dazu beitragen, dass das Haushaltsbudget nicht zu schnell schrumpft. Viele Werkzeuge lassen sich ausleihen. Die Mietgebühren pro Tag sind in den Baumärkten und bei den Werkzeugverleihanbietern gering.

Gegenüber dem Kauf sparen Sie schnell mehrere hundert Euro.

Baby- und Kinderkleidung leihen

Ein tiefes Loch hinterlassen auch Baby- und Kinderkleidung. Beides ist teuer – vor allem wenn Sie Wert auf Qualität legen. Das Unternehmen Kilenda bietet Ihnen beispielsweise die Möglichkeit, die Bekleidung zu mieten.

So wird Markenmode für die Kleinsten erschwinglich. Für jedes Kleidungsstück fällt monatlich ein kleiner Betrag an.

Vor allem Kleidung, die oft nur eine Saison lang getragen werden kann, kann so zu einem überschaubaren finanziellen Aufwand in Anspruch genommen werden. 

Kreativ kochen

Es gibt wohl kaum eine Familie, die es nicht kennt: Nach wenigen Tagen stapeln sich im Kühlschrank schnell die Reste diverser Speisen und Lebensmittel. Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr im Müll.

Essen für den Müll

In einer Studie wurde für das Jahr 2012 darauf verwiesen, dass allein in Deutschland jährlich rund 8,6 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt werden, die eigentlich noch genießbar wären. Dies ist angesichts der rund eine Milliarde Menschen, die täglich Hunger leiden, nicht nur eine Schande, sondern auch eine enorme Belastung für den eigenen Geldbeutel.

Versuchen Sie deswegen immer Ihre Reste zu verarbeiten. Dies ist mit ein wenig Kreativität in der Küche meist problemlos möglich.

Zu gut für die Tonne

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mit dem Projekt „Zu gut für die Tonne“ eine Aktion ins Leben gerufen, bei der Sie Rezepte finden, wenn Sie mal wieder nicht wissen, wie Sie Ihre Reste verarbeiten sollen.

Im Bereich „Rezepte für Reste“ müssen Sie lediglich Ihre Zutat eingeben und schon werden Ihnen in Ihrer Wunschkategorie allerhand Ideen für eine sparsame Verwertung geliefert.

Übrigens: Reste von gekochten Speisen halten sich länger als 24 Stunden. Im Kühlschrank können Sie diese in einer Dose ruhig mehrere Tage aufbewahren. Wissen Sie, dass Sie die übriggebliebene Soße in den kommenden Tagen nicht verarbeiten, können Sie diese einfrieren. Sie ist dann über mehrere Monate haltbar.

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